Kaum ist der Winter vorbei, beginnt schon das zweite Praxisprojekt. Output, output, output war das Motto.

Yecenia Brito Chàvez, Friedrich Hogrefe, Sahra Klünder und Elisabeth Wurzer unterstützen dieses Trimester den Werbevermarkter Ströer mit Guerilla-Marketing-Maßnahmen.

Das Team vor dem Pitch bei Ströer

Das Team vor dem Pitch bei Ströer

Wie lief denn das Projekt?

Für das neue Portal watson.de sollten es Guerilla-Marketing-Maßnahmen werden. Watson ist ein Lizenzprodukt aus der Schweiz und will in Deutschland die Generation Mobile für sich gewinnen. Mit einer dreiphasigen Marketingkampagne wollte Ströer besonders viel Aufmerksamkeit generieren und unser Auftrag war es das Unternehmen dabei zu unterstützen.

14 Tage lang hatten wir Zeit um einen “bunten Strauß” an Ideen zu liefern. Ein bunter Strauß der immer weiter gestutzt wurde bis eine Idee, abgeändert, über blieb und rechtzeitig zum OMR Festival umgesetzt werden sollte.

 

Der sogenannte “bunte Strauß” bestand zu Anfang aus circa 30 unterschiedlichen Ideen. Mit viel Diskussion, Reibereien, Verbesserungen und Einschätzungen wurden diese dann zu neun Ideen gekürzt und zu detaillierten Konzepten weiterentwickelt. Diese neun Konzepte wurden bei Ströer in Berlin vorgestellt. Mit Hilfe eines Workshops konnten die Einschätzungen aus Sicht des Kunden eingebaut werden.
An sechs Maßnahmen wurde dann weitergearbeitet um diese umsetzungsreif zu machen. Zwei der Konzepte wurden dann als gut empfunden. Eines davon wurde direkt umgesetzt. Diese Idee war die Litfaßsäule. OMR Besucher konnten in der Nähe der Messehallen zwei Werbesäulen finden, welche, anstelle des typischen dunkelgrau, in Watson-Blau erschienen und über denen in großen Lettern das Wort News prangte.

Das Team am Weg nach Berlin

Das Team am Weg nach Berlin

 

Was habt ihr dabei gelernt?

Wenn man das so schreibt klingt es sehr ernüchternd, dass aus über dreißig Ideen nur zwei umgesetzt wurden, aber wir vier konnten in dieser sehr intensiven Zeit doch viel lernen. Und genau das haben wir auch unseren Kommilitoninnen und Kommilitonen bei unserer internen Präsentation vorgestellt:

– Die räumliche Nähe zum Praxisprojektpartner ist nicht zu unterschätzen. Persönliche Treffen sind einfach effektiver und effizienter als Telefonate.

– Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass eine bestimmte Distanz zum echten Produkt gewährleistet ist. Andererseits ist das Team jeglichen Verwerfungen innerhalb der Firma des Projektpartners ausgeworfen. In so einem Fall sollte das Team darauf bestehen Zwischenstände, und keine Endprodukte, zu präsentieren.

– Um die Dauer der Praxisprojekte voll nutzen zu können, sollte das Endprodukt des Projekts unabhängig von externen Deadlines sein.

– Als Project-Owner sollte der Inaktivität des Kunden entgegengewirkt werden, um einem Stillstand des Projektes entgegenzuwirken.

– Dem Projektpartner muss eine Möglichkeit gegeben werden, der Arbeit des Teams Anerkennung und Würdigung zuteil werden zu lassen.

– Das Team sollte darauf bestehen bzw. achten, dass ein Rahmen für den Abschluss des Projektes im Voraus geplant wird.

Innerhalb des Teams sind auch diese Dinge hilfreich:

– Für die Gruppenarbeit relevante Themen, die jenseits der Uni stattfinden, sollten dem Team mitgeteilt werden.

– Das Vor- und Nachbesprechen von Terminen ist unabdingbar. Mit Agendas, einem gemeinsamen Kalender und einer Gut-/Schlecht-Runde bei jedem Treffen sollte gearbeitet werden.

– Am Anfang des Projekts sollten Kompetenzen und Erwartungen der Teammitglieder geklärt werden um Aufgaben sinnvoll verteilen zu können.

Im Großen und Ganzen war dieses Projekt sehr lehrreich, nur vielleicht auf eine andere Weise als die typischen Praxisprojekte.