Auf unsere Woche in Kapstadt haben wir uns alle besonders gefreut! Und unsere Erlebnisse konnten mit unseren hohen Erwartungen durchaus mithalten. Warum der Aufenthalt in Südafrika und vor allem auch die Tage in Kapstadt, der „Mother City“, für viele von uns unvergesslich bleiben wird, erfahrt ihr jetzt in unseren schönsten und spannendsten #mbafrica-Momenten:

 

Gruppenfoto

Gruppenfoto

#Capetown – the place to be

Kapstadt und seine Umgebung wirken mit seiner unvergesslichen Natur auf den Betrachter wie ein Paradies. Auch die Südafrikaner zieht es mehr und mehr aus ganz Südafrika in die fluktuierende Region, in der sich auch viele Startups ansiedeln, um mit innovativen Gründungsideen, ihr Unternehmen aufzubauen.

Und auch der Nobelort Camps Bay zieht mit seinem kilometerlangen Sandstrand Leute aus aller Welt an. Ein Stadtteil, in dem sich besonders reiche Leute ansiedeln und sich Ausländer ihren Zweitwohnsitz zulegen. Hier bietet sich ein Anblick über das Panorama mit seinem knapp 1000m hohen 12 Apostel und dem Lions Head. Am Fuße des Tafelberges reihen sich in dem angesagten und teuren Wohnviertel zahlreiche Villen und Wohnhäuser der Reichen. Für uns war der Camps Bay zwischen der atemberaubenden Bergkulisse einfach ein unvergessliches Naturerlebnis.

Camps Bay

Camps Bay

#Zwischen Luxusvierteln und Armut

Allem Glanz zum Trotz darf man auch die Schattenseite Südafrikas nicht vernachlässigen. Armut spielt in dem Land eine große Rolle, was wir auch bei unseren Besuchen zu spüren bekamen. Zwar schafft Kapstadt den Spagat zwischen Naturschönheiten und Betonbauten erfolgreich zu meistern, die Schere zwischen Arm und Reich zeigt jedoch Kontraste. An den wunderschönen Stränden wie Camps Bay tummeln sich vornehmlich reiche Bewohner und Touristen, um den außergewöhnlichen Ausblick zu genießen. Kapstadt hat aber auch eine andere Seite zu zeigen. Wie auch in Johannesburg findet man Armut hier oft direkt auf der Straße. Nichtdestotrotz zeigen sich zwischen den beiden Städten deutliche Unterschiede. Während Johannesburg zu einer der Städte mit der größten Einkommensdifferenz und hohen Kriminalitätsraten zählt, zeigt sich Kapstadt homogener mit einem überwiegend europäischen Eindruck. Im Vergleich zu Johannesburg sind Armut und Kriminalität eher versteckt. Daneben wirkt Kapstadt bunter und durchmischter und spiegelt wider, dass in Kapstadt die Kluft zwischen Arm und Reich in Südafrika am kleinsten ist.

 

#Fortschritt vs. Rückschritt

Während die Südafrikaner in manchen Medienbereichen uns Deutschen und Europäern einen Schritt voraus sind was zum Beispiel das Querdenken und den Spürsinn für schlaue Investitionsprojekte für weniger populäre Schwellenländer angeht, überrascht es, dass beispielsweise die Infrastruktur massive Probleme aufweist. Der fehlende Ausbau von öffentlichen Transportwegen und entsprechenden Angeboten im Personennahverkehr oder auch das nicht funktionierende Postwesen verweisen auf den strukturellen Wandel, in dem sich Südafrika immer noch befindet. Besonders spannend ist in diesem Kontext, dass sich in Kapstadt viele Start-Ups den aktuellen Problemen ihrer Bevölkerung widmen.

#Cape of Good Hope

Neben all den spannenden Eindrücken bei unseren Unternehmensbesuchen vor Ort durfte auch ein Ausflug zum Kap der guten Hoffnung nicht fehlen. Ein absolutes Muss für einen Südafrika-Besuch! Das Kap auf der Kaphalbinsel südlich von Kapstadt zählt zu den magischsten Plätzen der Welt und erlaubt einen kilometerweiten Blick über das Meer. Der „südlichste Punkt“ Südafrikas oder „dort, wo sich die zwei Ozeane treffen“ wie das Kap auch genannt wird, besticht hat mit seiner faszinierenden Natur und Ruhe. Während in anderen Teilen der Welt Natur immer auch größtenteils kommerzialisiert wird, ist am Kap der guten Hoffnung Natur pur!

Gruppenfoto am Kap der Guten Hoffnung

Gruppenfoto am Kap der Guten Hoffnung

#Wild Animals

Zwar blieb während unserem durchgeplanten Aufenthalt keine Zeit für eine größere Safari – wilde Tiere konnten wir aber trotzdem sehen! Ob Antilopen, Paviane, Strauße oder Pinguine. Für die Tierliebhaber unter uns hatte Kapstadt und Umgebung einiges zu bieten. Gewiss blieb es nur bei einem kleinen Eindruck was die wunderbare Tierwelt Südafrikas zu bieten hat, doch gleichzeitig ein Grund, noch einmal wieder zu kommen.

#Tafelberg

Kapstadt verfügt über eine atemberaubende und facettenreiche Natur. An fast jedem Punkt der Stadt kann man den atemberaubenden Tafelberg sehen. Mit 1100 Metern Höhe dominiert er das Stadtbild und ist das bekannteste Symbol der Stadt Kapstadt. Doch nicht nur der Blick von unten ist überwältigend. Unser Besuch des Tafelbergs war ein einzigartiges Erlebnis. Mit der Seilbahn ging es für uns zum Abschluss unserer Reise hoch hinaus, um den gewaltigen Berg zu erkunden. Von dort hatten wir einen Blick über die Stadt, das Meer und den direkt gegenüberliegenden Lion’s Head, der mit 670 Metern über dem Meeresspiegel auch einen großartigen Anblick bot.

Zum Schluss noch ein Fun-Fact zum interessanten Spitznamen Kapstadts. Auch wenn nicht ganz sicher ist woher der Spitzname kommt, wird Kapstadt sowohl von Touristen als auch von Einheimischen häufig die ‚Mother City‘ genannt. Dafür gibt es verschiedene Erklärungsversuche. In den 1930er wurde in einer lokalen Zeitung darüber berichtet, dass Kapstadt die einzige Stadt des Landes sei, welche sich offiziell als Metropole bezeichnen dürfte. Daraus ergab sich der Spitzname der Stadt. Das Wort Metropole leitet sich aus den griechischen Begriffen metros (Mutter) und polis (Stadt) ab, welche zusammen den Spitznamen Mother City ergeben haben!

Kapstadt war für uns alle ein nachhaltig außergewöhnlich schönes Erlebnis, weshalb viele von uns wohl Wiederholungstäter und Südafrika irgendwann nochmal einen Besuch abstatten werden!