Unter diesem Hashtag fand gestern Abend die Veranstaltung „Was sagt der Trend – und was sagt das uns? Vier Forscher, zwölf Thesen: Medienzukunft, made in Hamburg“ in der Handelskammer statt.

Natürlich durfte dort das InnoLab nicht fehlen! Dieses Mal nicht auf der Bühne, sondern zur Inspiration im gut gefüllten Saal, doch dafür begeisterte ein anderer guter Bekannter mit einer schwungvollen Bühnenpräsentation: Nick Sohnemann, HMS-Absolvent und Gründer von Futurecandy. Nicht zu Unrecht wurde bei der Abschlussdiskussion festgehalten: „Herr Sohnemann, Sie sind cool und genial. Aber sind wir das alle?“

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Nick Sohnemann zum Thema “Technologie 2030”

Nach Nicks Auftritt inklusive live Gadget-Show mit Amazon Echos neuster Entwicklung, dem Sprachcomputer Alexa, der Siri-like auf das gesprochene Wort hört und Antworten gibt, fühlte sich das Publikum mit Sicherheit gut unterhalten. Als zweites betrat Christian Monzel von see more die Bühne. Seine Kernthesen zum Thema „Arbeitswelt und Wertschöpfung 2030“: Man braucht kreative Mitarbeiter für den Erfolg, ein gutes Betriebsklima, um diese zu halten und soll sich insbesondere im Dialog mit der Generation Y und Z der digitalen Kommunikation öffnen. Interessante Anstöße, die jedoch auch nicht ganz neu anmuten. Apropos neu anmuten: „Wer hat hier kein Faxgerät mehr?“ ließ mich im dritten Vortrag des Abends dann doch noch mal verwundert hochschrecken, und die wenig aufzeigenden Finger dann noch mehr. Sei es drum; auch nur die Hälfte der Anwesenden hat schon mal ein Selfie gemacht… Kommunikation war ein Aspekt zum Thema „Ethik 2030“, zu dem Walter Matthias Kunze von Trendquest sprach. Transparenz, Kooperation, Selbstorganisation und Ethik-Bedarf waren die weiteren Buzzwords.

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Abschlussdiskussion: Nick Sohnemann, Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Christian Monzel und Walter Matthias Kunze

Zum Abschluss gab es dann noch eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern, moderiert von Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz (richtig, der Kalauer zum Namen blieb natürlich nicht aus). Feel Good Manager, Wirtschaftspsychologie, Netzempfang bei der Deutschen Bahn und eine Hymne auf Facebook haben eine interessante Debatte auf dem Podium entfacht. Doch als nach zweieinhalb Stunden Event der Satz „Die Zukunft ist also männlich“ fiel, freute ich mich umso mehr auf den folgenden Ausklang mit Aprés.