Endpräsentation betahaus Hamburg

Das betahaus ist das Zuhause für die Hamburger Digital- und Kreativszene. Freelancer und Startups, Einzelpersonen sowie Teams und Unternehmen tummeln sich an diesem Ort des Lernens und Teilens: für Ideen und Experimente, für Diskussion und Kollaboration. Das betahaus Hamburg gibt es als Institution seit Juli 2010. Entstanden ist es aus einer eher kleinen Gruppe von Menschen – inzwischen gibt es über 400 Personen, die Mitglied im betahaus sind. Die Gründungsidee war, das Thema Coworking in Hamburg so umzusetzen, dass mehr als nur der Schreibtisch geteilt wird. Und inzwischen gibt es viel zu sehen und zu erleben im betahaus. Wöchentliche aber auch unregelmäßige Events fördern das Networken. Kursangebote werden zur Weiterbildung gemacht. Und mit einem heißen Kaffee an der Bar lernt man als neuer Coworker auch so viele neue Leute kennen. Der Ort ist ideal gewählt: Mitten in der Hamburger Schanze öffnen sich die Gedanken für unkonventionelle Ideen fast automatisch.

 

Die betahaus-Community ist inzwischen so groß, dass durch das stetige Wachstum und die Fluktuation die Kommunikation zwischen den Membern selbst – aber auch vom betahaus zu den Membern – zunehmend komplexer wird. Wie können die Informationen die Member besser erreichen? Wie können neue Mitglieder besser in die Community integriert werden? Mit diesen Fragen kommen Julia Oertel, Geschäftsführerin, und Teelke Meyer, Community Managerin des betahaus Hamburg, an die HMS und bitten uns innerhalb eines Praxis-Projekts Antworten zu finden.

 

Ergebnis ist eine Palette an Empfehlungen zum Thema Onboarding, Organisation der Member, Kommunikation mit den Membern sowie innerhalb der Community und Informationsaufbereitung. Der Onboarding-Prozess wird einfacher gestaltet. Außerdem empfehlen wir ein zentrales Informationsangebot auf der betahaus-Website. Umstrukturierungen des Newsletters und der Oberfläche des Coworking-Management-Tools Cobot liefern wir ebenfalls mit. Beruhigend ist, dass eine parallel laufende Konkurrenzanalyse ergibt, dass auch von anderen Coworking- und Membership-Spaces keine wesentlichen anderen Konzepte oder Tools genutzt werden als das betahaus bereits verwendet. Stützen konnten wir die Ergebnisse sehr gut auf eine Analyse der bestehenden Kommunikationskanäle anhand von drei Methoden: Mithilfe von Inhaltsanalyse sowie qualitativer und quantitativer Befragungen haben wir die betahaus-Kanäle besser verstehen gelernt und Meinungen aus der Community eingeholt.

 

Am Tag der Sommersonnenwende ist es auch in Hamburg richtig warm – fast schon schwül. Im vierten Stock des betahaus stehen Getränke und Kuchen bereit. Der Blick auf die Schanze bringt uns in eine entspannte Präsentationsstimmung. Julia und Teelke hören uns gespannt zu. Immer wieder greifen sie zu Notizzettel und Stift, um interessante Ideen sofort zu notieren. Besonders gefreut haben sich die beiden betahaus-Kolleginnen über die Ausarbeitung konkreter Vorschläge für Templates: „Das ist super hilfreich, etwa das Newsletter-Template: Selbst, wenn man weiß, dass es besser geht, schafft man es zeitlich nicht, eine neue, klar strukturierte Vorlage zu bauen. Das konkrete Beispiel hilft darum sehr“, sagt Teelke. Wir freuen uns, dass die Vorschläge dankend angenommen, honoriert und diskutiert wurden.

 

Mit dem Gefühl, einen guten Input und Ideen geliefert zu haben, verabschieden wir uns in den sonnigen Tag. Mit Spannung werden wir die Veränderungen im betahaus verfolgen und wünschen viel Erfolg!

Karl Gast, Anna Lehmann, Dustin Lemme, Sebastian Latacz, Isabel Schröder, Anna Wicher