Wohin geht man, wenn man sich für die Medienbranche interessiert, aber mit den Gedanken immer schon bei der nächsten Mahlzeit ist? Zum Club of Cooks von Gruner + Jahr!

Nach einem erfolgreichen YouTuber-Sommerevent darf sich die Praktikantin auch mal ein leckeres Getränk gönnen!

Nach einem erfolgreichen YouTuber-Sommerevent darf sich die Praktikantin auch mal ein leckeres Getränk gönnen!

Nach meinem ersten Studienjahr stand der Sommer plötzlich viel zu schnell vor der Tür und damit auch die Frage – wie will ich ihn eigentlich verbringen? Wie viele meiner Kommilitonen entschied ich mich für ein Praktikum, um noch einmal etwas Praxisluft der Medienbranche schnuppern zu können, bevor es dann nach Ende des Studiums langsam ernst wird.

 

Durch eine Ausschreibung für einen Studi-Job wurde ich auf den Club of Cooks aufmerksam. Neugierig geworden durch den Namen, fing ich an zu recherchieren. Hinter dem Club of Cooks steht ein relativ junges Special-Interest-Netzwerk von Gruner + Jahr, welches YouTuber der deutschen Food-Szene vermarktet. Das bedeutet in erster Linie, dass den sogenannten Foodtubern durch den Club of Cooks der Zugang zu Foodies als auch Werbetreibenden erleichtert wird, und den Werbetreibenden wiederum viele verschiedene, kreative Werbeformen angeboten werden können. Und das durchaus erfolgreich: Die Facebookpage des Club of Cooks hat schon knapp 1,3 Millionen Fans und der Club vermarktet ca. 30 der erfolgreichsten Food-Kanäle auf YouTube. Gleichzeitig werden dauerhaft neue, innovative Inhalte für die wachsende Facebook-Community produziert, wie z.B. die sogenannten Top-Shot-Food Videos.

 

Als ich das las, war ich Feuer und Flamme, denn alles rund um die Themen Kochen, Backen und Essen lässt mein hungriges Herz höher schlagen. So sehr sogar, dass ich im Bachelor Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften studierte. Ein Praktikum beim Club of Cooks schien endlich die perfekte Möglichkeit zu sein, mein Interesse für die Digitalbranche mit meiner Leidenschaft für alles Essbare zu verbinden. Also zögerte ich nicht lange und schrieb einem der Projektleiter, einem HMS-Alumnus, eine kurze Mail mit meinem Anliegen. Schnell erhielt ich eine Antwort und ein kurzes Bewerbungsgespräch bei den beiden jungen Projektleitern später bekam ich dann auch schon die Zusage für mein Praktikum.

 

Anfang Juli ging es dann los. An meinem ersten Tag wurde ich von dem kleinen Team und einem Blech leckerer Brownies am Baumwall begrüßt – der wohl herzlichste und entspannteste Empfang, den ich je bei einem Praktikum hatte. Im Gespräch mit den beiden Projektleitern wurde mir dann auch schon meine erste, große Aufgabe übergeben: Ich sollte während meines Praktikums eine Strategie entwickeln, wie der Club of Cooks sich noch besser auf Pinterest positionieren könnte. Gleichzeitig würde ich vor allem in den Bereichen Social Media und Content Management des Tagesgeschäfts mitarbeiten. Das klingt erstmal abstrakt, aber in der Praxis sah mein Arbeitsalltag dann wirklich spannend und vielfältig aus: Mir wurden Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen übertragen, sei es Sales, Video-Produktion oder Content-Erstellung für die unterschiedlichen Social Media Kanäle. Das heißt, ich durfte mich bei der Rezepte-Entwicklung für eine Kooperation mit einem großen Lebensmittelunternehmen austoben, beim Videodreh frisch gebackene Mandeltorte futtern, während ich der Produktionsleitung über die Schulter schaute und eigenständig visuelle Posts für Facebook und Instagram designen und planen. Außerdem hatten wir im August auch noch ein großes YouTuber-Event, bei welchem ich das Team bei der Organisation & Durchführung unterstützen durfte, was für mich eine ganz neue Erfahrung war.

Und genau das hat mir an meinem Praktikum so gut gefallen: Kein Arbeitstag gleichte dem nächsten. Von irgendwem aus dem Team kamen immer wieder neue Ideen, die dann mit einer “Can Do”-Einstellung so gut wie möglich in die Tat umgesetzt wurden. Es wurde stets Raum für kreative Vorschläge und Visionen geschaffen. Auch wurde mir als Praktikantin viel Freiraum für eigene Ideen und für die Umsetzung meiner Aufgaben gelassen, ohne dass ich mich je alleine gefühlt hätte. Das wäre mir bei dem herzlichen Team sowieso schwer gefallen, denn alle Mitarbeiter, von den Werkstudentinnen bis hin zu den Projektleitern, waren wirklich mehr als nett und haben mich mit offenen Armen empfangen. Mittags war es normal, dass man in der Gruppe essen geht und sich auch über Privates austauscht. Obwohl ich in den Monaten beim Club of Cooks einiges über das Thema Social Media Marketing gelernt habe, würde ich glatt behaupten, am meisten vermisse ich heute das Team. Aber das muss ich gar nicht, weil ich im Anschluss an mein Praktikum beim Club of Cooks als Werkstudentin im Bereich Social Media & Content Management angefangen habe, beziehungsweise einfach weitergemacht habe. Denn wie heißt es so schön: Do what you love!